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Un(real) Life – warum sind meine Composings so düster?

Wie Die meisten von Euch schon wissen, mache ich gerne Photoshop-Composings… aber warum sind die so düster und sehen so aus als wenn sie (meistens) einen Ausschnitt aus einem Film zeigen???

Ganz einfach, ich bin aufgewachsen mit Superman-Comics und Co. Ok, „Donald Duck“ und „Fix und Foxi“ waren auch dabei 😉 . Später kamen dann entsprechende Filme dazu und da hat mich schon immer ganz besonders das Fantasy und Science-Fiction-Genre angesprochen. Generell schöpfe ich die meiste Inspiration aus Filmen. Ich mag die dichte Atmosphäre, es muss „moody“ sein. Das Spiel mit Licht und Schatten und einem gewissen Drama. Genauso lege ich viel Wert auf die Farbstimmung.

Manchmal, so wie bei diesem Bild, habe ich erstmal nur einen Hintergrund der mich inspiriert. Nicht der wichtigste Teil einer Szene, denkt man erstmal. Aber betrachtet man dann das Ergebnis, merkt man, das es für die Stimmung des Bildes und das was es transportieren soll, immens wichtig ist. Natürlich kann man nicht jedes x-beliebige Model-Foto in solch einen Hintergrund einarbeiten. Abgesehen von der Perspektive bei der Aufnahme muss es natürlich auch zur „vermeintlichen“ Story passen. Ich habe natürlich immer eine eigene Story zum Bild, aber da wird die Vorstellung bei jedem anders sein.

Das Bild aus Beelitz ist mir bei Pixabay aufgefallen, fotografiert von Pixxel Worx aus einer sehr tiefen Perspektive, nicht so einfach ein passendes Stock-Foto mit einem Model dazu zu finden. Aber letztendlich bin ich ja doch noch fündig geworden, wie ich finde, passt es perfekt.

Das ist es wohl auch, was ein Composing ausmacht, nicht nur der technische Part muss stimmen… nein, vielmehr muss sich das ganze harmonisch zusammenfügen. Das ist auch der Grund, warum ich meist mehr Zeit brauche, um die zueinander passenden Bilder auszusuchen, als der eigentliche Prozess in Photoshop an sich dauert. DIe Suche nach dem passenden Bildmaterial kann wirklich einige Stunden in Anspruch nehmen, wohingegen die Zeit in Photoshop wirklich „Peanuts“ ist 🙂

Mehr von meinen Arbeiten findet Ihr übrigens hier: https://www.michaelwipperfuerth.de/portfolio/digital-artwork/

Background: http://www.pixxel-worx.de/

Model: https://mjranum-stock.deviantart.com/

 

 

Mein Name ist Michael Wipperfürth, ich bin Fotograf und Bildbearbeiter aus Düsseldorf.

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Monika Wagener
    8. Oktober 2017 01:51

    Ich mag e sehr wie Du mit Licht und Schatten spiepst. Das gibt das besondere etwas. Das finde ich gut! Dieses Mystische ist immer super! Und die Tierbilder von Dir finde ich auch immer sehr authentisch und lebendig.😘 L. G.

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  • Deine Composings sind nicht düster, sondern sehr ausdrucksstark!

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